Login

Gesellschaftsvertrag

Der Gesellschaftsvertrag​ dient dazu, bestimmte Regelungen in Bezug auf die Rechte und Pflichten der Gesellschafter festzulegen. Der Gesellschaftsvertrag​ wird auch als Satzung bezeichnet und ist für Kapitalgesellschaften wie die GmbH Pflicht. Gemäß GmbH-Gesetz ist der Gesellschaftsvertrag nur dann rechtskräftig, wenn eine notarielle Beurkundung vorliegt. Neben den Pflichtbestandteilen, die in der Satzung unbedingt aufgeführt werden müssen, bietet diese auch den nötigen Spielraum, damit Gesellschafter weitere Regelungen treffen können.

Welche Inhalte müssen im Gesellschaftsvertrag​ aufgeführt werden?

In einem Gesellschaftsvertrag müssen bestimmte Inhalte festgehalten werden. Zu diesen gehören Firmensitz, Geschäftsführung, ​Zweck des Unternehmens und Stammkapital. In den meisten Fällen wird eine GmbH auf unbegrenzte Zeit gegründet, es kann jedoch vorkommen, dass im Gesellschaftsvertrag​ ein begrenzter Zeitraum angegeben wird. Wichtig sind auch Angaben zu den Organen der Gesellschaft wie Gesellschafterversammlung ​und Geschäftsführer. Außerdem wird in den meisten Gesellschaftsverträgen geregelt, was beim Austreten eines Gesellschafters geschieht und welche Geschäfte einer Zustimmung durch die Gesellschafter bedürfen.

Änderungen im Gesellschaftsvertrag

Im Laufe der Jahre kommt es immer wieder zu Umständen, die Änderungen in der Satzung erforderlich machen. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Start-ups ist eine hohe Fluktuationsrate typisch. Wann immer neue Gesellschafter der Firma beitreten, muss dies natürlich in der Satzung festgehalten werden. Auch ein Sitzwechsel, eine Änderung des Geschäftszweckes oder eine Kapitalerhöhung machen eine Anpassung an die neuen Gegebenheiten notwendig. Trotz des nicht unerheblichen Aufwands müssen Änderungen in der Satzung rechtzeitig vorgenommen werden. Jegliche Änderung der Satzung wird erst durch eine notarielle Beurkundung rechtskräftig.

« Zurück zum Glossar-Index