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Schlussbilanzkonto

Die Begriffe Schlussbilanzkonto und Eröffnungsbilanzkonto entstammen der doppelten Buchführung und bezeichnen jeweils die Salden am Ende beziehungsweise zu Beginn eines Geschäftsjahres. Für Gründer und Geschäftsleiter kleiner und mittelständischer Unternehmen ist es wichtig, einen guten Überblick über die jeweiligen Bilanzen zu haben. Deshalb ist es empfehlenswert, sich näher mit den Angaben zu den verschiedenen Konten zu befassen.

Soll und Haben – was ist was?

Die Begriffe “Soll” und “Haben” leiten sich von den ehemals im Rechnungswesen verwendeten lateinischen Bezeichnungen ab und dienen dazu, Zugänge und Abgänge zum Ausdruck zu bringen. Im Englischen haben sich die alten Bezeichnungen weitgehend erhalten, man spricht von credit beziehungsweise debit. Doch ganz so einfach ist das mit dem Soll und dem Haben nicht, denn man muss dabei zwischen Aktiva und Passiva unterscheiden. Bei Aktivkonten handelt es sich beim Soll um einen Zugang und beim Haben um einen Abgang, bei Passivkonten verhält es sich genau umgekehrt.

Ein Aspekt, den man bei der Jahresschlussbilanz keinesfalls außer Acht lassen darf, ist die Übereinstimmung. Gemäß dieser Regel müssen die Endbestände der aktiven Bestandskonten mit denjenigen der passiven Konten übereinstimmen.

Warum ist die Buchführung wichtig?

Für Gründer und Start-ups ist die Buchführung in vielerlei Hinsicht äußerst wichtig. Einerseits erlaubt sie es, Probleme rechtzeitig ausfindig zu machen und aufzuheben, andererseits gibt sie Banken und anderen Geschäftspartnern Auskunft über die finanzielle Lage des Unternehmens, die beispielsweise für eine Kreditaufnahme ausschlaggebend ist. Wer eine GmbH gegründet hat, unterliegt der Pflicht, seinen Jahresabschluss von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer überprüfen zu lassen.

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